Biografie
Christopher Rüping wurde 1985 in Hannover geboren und studierte Regie an der Theaterakademie Hamburg sowie an der Zürcher Hochschule der Künste. Erste Inszenierungen entstanden am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Theater Berlin und am Staatstheater Stuttgart, dessen Produktion „Das Fest“ ihm 2015 die erste Einladung zum Berliner Theatertreffen brachte. Von 2016 bis 2019 arbeitete er als Hausregisseur an den Münchner Kammerspielen, von 2019 bis 2024 in gleicher Funktion am Schauspielhaus Zürich. Bekannt wurden unter anderem Brechts „Trommeln in der Nacht“, das rund zehnstündige Antikenprojekt „Dionysos Stadt“ und die Trilogie aus „Einfach das Ende der Welt“ (2020), „Brüste und Eier“ (2022) und „Trauer ist das Ding mit Federn“ (2024). Theater heute wählte ihn 2019 und 2021 zum Regisseur des Jahres, 2025 erhielt er den Theaterpreis Berlin. „Deutscher Herbst“, ein Abend von ihm mit Texten von Stig Dagerman, Caspar David Friedrich und Blümchen, entstand 2026 als Koproduktion von Deutschem Theater Berlin und Ruhrtriennale.
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