Biografie
Carlo Coccia wurde 1782 in Neapel geboren und bei Giovanni Paisiello ausgebildet, der ihn an König Joseph Bonaparte vermittelte. Nach ersten Opernerfolgen in Venedig, wo unter anderem „Arrighetto” (1813) und „Clotilde” (1815) entstanden, wurde er vom aufstrebenden Rossini zunehmend verdrängt und ging 1820 nach Lissabon und später London. Nach seiner Rückkehr nach Italien leitete er ab 1828 das Musikkonservatorium in Turin und wurde 1840 Kapellmeister an der Kathedrale von Novara, ein Amt, das er mehr als 30 Jahre ausübte. Er starb 1873 in Novara.
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