Biografie
Calle Fuhr wurde 1994 in Düsseldorf geboren und lernte das Theaterhandwerk als Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus, in Prag und am Volkstheater Wien, wo er mit 22 Jahren Heiner Müllers „Philoktet“ inszenierte. Sein Monolog „In die Sterne“ wurde 2018 unter seiner Regie am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. Ab 2020 arbeitete er fest am Volkstheater Wien und entwickelte dort mit der Rechercheplattform Dossier Abende wie „Heldenplätze“ (2021) und „Aufstieg und Fall des Herrn René Benko“ (2024); für das Staatstheater Cottbus schrieb er mit Correctiv „Das Kraftwerk“ (2023). Beide Recherchestücke wurden zum Festival radikal jung eingeladen. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Hausautor und Hausregisseur am Schauspiel Köln und verantwortet dort den Schwerpunkt Theater und Journalismus; angekündigt sind dort „Die Deutsche Bahn AG“ (2026) und, gemeinsam mit Traudl Bünger, „Der Tag, an dem ich Cum/Ex verstand“ (2027).
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