Biografie
Ayad Akhtar wurde 1970 in New York als Sohn pakistanischer Eltern geboren, wuchs in Milwaukee auf und studierte Theater und Religion an der Brown University; danach arbeitete er in Italien mit Jerzy Grotowski und schloss an der Columbia University einen Master in Filmregie ab. Sein erstes produziertes Stück „Disgraced“ kam 2012 in Chicago heraus und brachte ihm 2013 den Pulitzer-Preis für Drama ein; unter dem deutschen Titel „Geächtet“ wählte die Kritikerumfrage von Theater heute es 2016 zum ausländischen Stück des Jahres, und 2017 erhielt er dafür den Nestroy-Theaterpreis als bestes Stück. Auch seine weiteren Stücke wie „The Who & The What“, „The Invisible Hand“ und „Junk“ kreisen um muslimisch-amerikanische Identität, Religion und Wirtschaft; „Disgraced“ und „Junk“ waren jeweils für den Tony Award als bestes Stück nominiert. Als Romanautor veröffentlichte er 2012 „American Dervish“ und 2020 „Homeland Elegies“, das 2021 mit dem American Book Award ausgezeichnet wurde. Bis 2023 war er Präsident von PEN America, und 2024 kam am Broadway sein Stück „McNeal“ über einen Schriftsteller und künstliche Intelligenz heraus, das Daniel Kehlmann als „Der Fall McNeal“ ins Deutsche übertragen hat.
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