Biografie
Arthur Honegger wurde am 10. März 1892 im französischen Le Havre als Sohn Schweizer Eltern geboren und starb am 27. November 1955 in Paris; er behielt zeitlebens die Schweizer Staatsbürgerschaft. Nach ersten Studien in Le Havre und am Konservatorium Zürich setzte er seine Ausbildung am Pariser Conservatoire fort, wo er Darius Milhaud und Jacques Ibert kennenlernte. 1920 wurde er von dem Kritiker Henri Collet dem „Groupe des Six“ um Jean Cocteau zugerechnet, ging jedoch bald eigene, ernstere Wege. Bekannt wurde er vor allem durch das dramatische Oratorium „Le Roi David“ (1921) und das Orchesterstück „Pacific 231“ (1923); mit der Operette „Les aventures du roi Pausole“ (1930) wandte er sich einmalig dem leichten Musiktheater zu.
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