Annett GröschnerDramatiker

Annett Gröschner

geb. 1964 · Deutsch

Biografie

Annett Gröschner wurde am 7. Februar 1964 in Magdeburg geboren, arbeitete nach dem Abitur zunächst als Kostümassistentin am Theater Magdeburg und studierte von 1983 bis 1991 Germanistik in Ost-Berlin und Paris. Sie lebt seit Mitte der 1980er Jahre in Berlin, war Mitbegründerin der Frauenzeitschrift „Ypsilon“ und der Künstlerinnen-Initiative Xanthippe und arbeitete von 1992 bis 1996 als Historikerin für das Prenzlauer-Berg-Museum. Seit 1997 schreibt sie als freie Autorin und Journalistin unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die taz und den Freitag; zu ihren bekanntesten Büchern zählen die Romane „Moskauer Eis“ (2000) und „Walpurgistag“ (2011). 2024 veröffentlichte sie gemeinsam mit Peggy Mädler und Wenke Seemann den Gesprächsband „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“, der am Staatsschauspiel Dresden auch als Bühnenfassung uraufgeführt wurde. Für ihr Werk erhielt sie unter anderem den Großen Kunstpreis Berlin (Fontane-Preis) und den Klopstock-Preis; 2025 war sie Stadtschreiberin von Mainz.

Auf Stagelog

Statistiken laden...