Biografie
Alfred Dorfer wurde 1961 in Wien geboren, begann ein Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien und wechselte bald in eine Schauspielausbildung; 1983 wurde er ans Theater in der Josefstadt engagiert. Erste Erfolge hatte er mit der Kabarettgruppe Schlabarett, 1989 stand er mit Josef Hader im gemeinsamen Programm „Freizeitmesse“ auf der Bühne. 1991 schrieben die beiden die Tragikomödie „Indien“, die mit dem Hauptpreis des Österreichischen Kleinkunstpreises ausgezeichnet und 1993 mit beiden in den Hauptrollen verfilmt wurde; auch „Muttertag“, „Freispiel“, „Wanted“ und „Ravioli“ entstanden als Filme nach Bühnenstücken, die er allein oder mit Kollegen geschrieben hatte. Seit 1993 tourt er mit Soloprogrammen wie „heim.at“ (Deutscher Kleinkunstpreis 2002), „fremd“ und „GLEICH“ (2024); im Fernsehen spielte er ab 1998 in der Serie „MA 2412“ die Figur des Herrn Weber und moderierte von 2004 bis 2010 im ORF „Dorfers Donnerstalk“. 2011 promovierte er an der Universität Wien mit einer Arbeit über Satire in restriktiven Systemen Europas im 20. Jahrhundert.
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