Alan BennettDramatiker

Alan Bennett

geb. 1934 · Britisch

Biografie

Alan Bennett wurde 1934 in Leeds als Sohn eines Metzgers geboren und studierte mit einem Stipendium Geschichte am Exeter College in Oxford, wo er anschließend einige Jahre mittelalterliche Geschichte lehrte. Berühmt wurde er 1960 beim Edinburgh Festival mit der satirischen Revue „Beyond the Fringe“, die er mit Peter Cook, Dudley Moore und Jonathan Miller schrieb und spielte und die bis nach London und New York kam. 1968 folgte sein erstes Theaterstück „Forty Years On“ mit John Gielgud; später entstanden unter anderem „Single Spies“ (1988), „The Madness of George III“ (deutsch „Was, Was oder die Krankheit von König Georg III“), „The Lady in the Van“ und „The History Boys“ (2004). Für das Fernsehen schrieb er Stücke wie „An Englishman Abroad“ (1983) und die Monologreihe „Talking Heads“ (1988). Mehrere Stücke wurden verfilmt; für das Drehbuch zu „King George – Ein Königreich für mehr Verstand“ (1994) war er für den Oscar nominiert. Bennett erhielt unter anderem vier Laurence Olivier Awards, vier BAFTA Awards und zwei Tony Awards; „The History Boys“ gewann den Olivier Award und den Tony Award als bestes Stück.

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